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English text

Munshausen 1944-2019

Munshausen is a sleepy little village in the North of Luxembourg not far from the picturesque town of Clervaux.

Inhabitants and authorities of Munshausen have taken the initiative to change the appearance of the village on the 22nd  and 23rd of November 2019 entirely into what it looked like in November  1944, just before the outbreak of the Battle of the Bulge. Munshausen is the place where the C-company of the 110th  Regiment had chosen to make camp after returning from the Hürtgen Forest.

History

The 28th infantry division is one of the oldest American divisions. It dates back to the Spanish War in 1889. It finds its origin in the State of Pennsylvania, where its headquarters still is located today.

During  The First World War the 28th plays an important part in the Meuse-Argonne Offensive.

They suffered many casualties, but behaved very professionally. Their bravery earned them the honorary title “Men of Iron”; A title they proudly use in their division song: Roll on 28th

The history of the 28th in World War 2 begins in Normandy with “Operation Cobra”: the breakout from Normandy and the race through France. After the liberation of Paris they march triumphantly over the Champs Elysées

In the beginning of November ’44 the 28th ends up in one of the most absurd actions of the American Army in World War 2: In the Hürtgen Forest they fight a prestigious battle in order to get control over the dams in the Ruhr. Scenes from this battle could well have been those of World War 1.

It was a very bloody battle, in a dense forest where every square yard  demanded a fierce fight. Names as Schmidt, Kammerscheidt and that of the “Kall Trail” are literally written in blood in the  historical records of the 28th. With losses up to 50 or 60 % of their fighting strength, their nickname “Bloody Bucket” gets an unintended double meaning. The name “Bloody Bucket” was given to them by the Germans, who didn’t understand the red symbol of the keystone and also because the heavy casualties they suffered by the 28th.

Mid-November the division is withdrawn from the Hürtgen Forest and moved south to the “Ardennen front”: the quieter section. It is here that new recruits meet with war for the first time. The 28th finally gets a chance for some rest here. The men who survived all this suffer from fatigue in every way. They write home, guide the new recruits, who replace their fallen comrades. They get clothes, arms and supplies. They ‘re looking forward to Thanksgiving and enjoy their rest.

Still unaware of the dark events awaiting them in December, not in the quiet little village of Munshausen.

This is the situation which is to be reenacted in Munshausen, November2019:

Foto’s

Exhausted soldiers, enjoying a  more or less quiet period. Glad they‘ve survived so far.

Arrival of new supplies, care for the wounded, time for common things: the mail, a game, contact with other units.

Daily routines like shaving,  having breakfast, coffee; connecting with locals, making music!

Of course preparations for Thanksgiving are made. The frozen turkeys arrive by plane from the United States. They are thawed and prepared to be cooked. The field stoves are lit and then  for hours the delicious scent of cooking turkey.

In the evening they enjoy Thanksgiving Dinner, their minds  at home with their beloved ones, realizing they won’t be home for Christmas…

On the 16th  of December 1944 the Battle of the Bulge breaks out. The frontline reaches from Echternach to Monschau over a length of 136 kilometers.

The 28th finds itself in the heat of the battle but resists bravely. They succeed in slowing the German troops down for three days, thus allowing  the defense of Bastogne to be secured successfully.

In his book “Het Ardennenoffensief” John Toland speaks of Clervaux as the “Alamo of the Ardennes.”

From the 110th regiment only 532 men from the initial 5000 could report for active duty after Hitlers final offensive, the Battle of the Bulge, had been brought to a standstill.

Later the 28th plays an important part in the liberation of Colmar and, after crossing the Rhine in the battle of the so called “Ruhr Pocket”.

The 28th infantry division still exists today. During the Korean War the 28th was stationed in Europe, in order to deter danger from the East. They also came in action in Bosnia, Kosovo, Afghanistan and Iraq.

German text


Munshausen 1944-2019

Munshausen ist eine kleine schläfrige Ortschaft im Norden von Luxemburg in der Nähe vom malerischen Clervaux.

Die Einwohner und die Behörden haben die Initiative eingegriffen um am 22 und 23 November 2019 im ganzen Dorf die Atmosphäre von November 1944 wieder her zu stellen. Es war zur Zeit gerade vor der Anfang des Ardennen offensives.

Geschichte

Die 28th Infanteriedivision ist eine der Älteste Amerikanische Divisionen. Die Ursprung führt zurück auf der Kampf gegen die Spanier in 1989. Die Division kommt aus Pennsylvania wo sich das  Hauptquartier bis heutzutage befindet. Im Ersten Weltkrieg spielt die 28th eine wichtige Rolle im Mosa-Argonne Offensiv. Sie erlitten schwere Verluste aber benommen sich sehr professionell. Ihre Tapferkeit lieferte ihnen die Ehrenname „Men of Iron“ (Männer aus Eisern) auf, Diese Name finden wir zurück im Lied der Division: “Roll on 28th“.

Die Geschichte der 28th im Zweiten Weltkrieg fängt an mit „Operation Cobra“, der Ausbruch aus Normandien und das „Wettrennen“ durch Frankreich. Nach der Befreiung von Paris laufen sie in einer Ehren Parade über die Champs Elysees.

Anfangs November gerät die 28th im Hürtgenwald in einer der Zwecklosesten Aktionen der Amerikanischen Armee im Zweiten Weltkrieg: Ein Prestigekampf zwecks der Kontrolle über die Dämme in der Ruhr. Diese Schlacht sieht derjenige aus dem Ersten Weltkrieg sehr ähnlich. Es war ein blutiger Kampf in einem undurchdringbaren Waldgebiet, wo um jede Quadratmeter gekämpft  wurde. Ortsname wie Schmidt, Kommerscheidt und die „Kall Trail“ wurden buchstäblich mit Blut geschrieben. Mit Verluste so hoch wie 50 a 60 Prozent von der Division bekam die Spitzname „Bloody Bucket“ (Blut Eimer) eine unangenehme Doppeldeutung. Diese Spitzname wurde ihnen übrigens von den Deutschen geschenkt, wegen der Rote Insignie ( die „Keystone“: Hauptstein in der Mitte eines Steinbogens) und der Großen Verluste erlitten von der 28th.

Mitte November wurde die Division zurück gezogen aus dem Hürtgenwald und stationiert an der Südlicheren Ardennenfront: den ruhigen Teil der Front. Neue Divisionen erfahren dort zum ersten Mal den Krieg in der Frontlinie. Für die 28th ein Ruhegebiet um ihre Kräfte zurück zu gewinnen. Die Männer die den Schlacht überlebt haben sind sowohl körperlich als geistlich völlig erschöpft. Sie schreiben nach Hause und unterstützen die neuen Rekruten die Ihre gefallene Kameraden ersetzen.

Sie bekommen neue Kleider, Waffen und Ausrüstung. Sie sehnen sich nach die “Thanksgiving“ Mahlzeit und genießen die Erholung und Ruhe.

Diese Situation mochten wir in November 2019 in Munshausen nachahmen. Erschöpfte Soldaten die die Ruhe genießen, froh das sie bis heute noch leben.

Lagerbestande werden ergänzt, Verwundete werden gepflegt, Zeit für den Alltag: Post, ein Spiel, Kontakt mit anderen Einheiten. Tägliche Pflege: rasieren, duschen, gemütliches Essen, Frühstück, Kaffee. Plaudern mit den Leuten aus dem Dorf, Musik machen!

Natürlich gibt es auch die Vorbereitungen für die Thanksgiving Mahlzeit. Die Truthähne sind tiefgefroren aus der USA eingeflogen. Sie werden aufgetaut und vorbereitet. Die Feld Öfen werden geheizt und nachher gibt es stundenlange die herrliche Duft von gebratenem Truthahn.

Am Abend Genießen sie die festliche Mahlzeit, leider mit traurigen Gedanken an Zuhause : „Won’t be home for Christmas“ (Mit Weihnachten nicht zuhause…)

Am 16 Dezember fängt über eine Frontlinie von 136 Kilometern von Echternach bis Monschau die Ardennenoffensiv an. Die 28th befindet sich im Schwerpunkt der Streit,  aber sie wehren sich so tapfer, dass die Verteidigung von Bastogne mit Erfolg vorbereitet werden kann. In Seinem Buch „Het Ardennenoffensief“ nennt John Toland Clervaux: das Alamo der Ardennen.

Von den 5000 Männern des 110 ten Regiments die am 16 November am Front waren konnten nicht mehr als 532 sich für aktiv Dienst melden nachdem Hitlers Massenoffensiv zum Stehen gebracht war.

Die 28th spielt noch eine Rolle bei der Befreiung von Colmar und, nach Überquerung der Rhein, im Kampf um die sogenannte „Ruhr Pocket“.

Heutzutage gibt es noch immer die 28th Infanterie Division. Sie wurde in Europa stationiert während des Koreakrieges und war auch aktiv in Bosnien, Kosovo, Afghanistan und Iraq.

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